27.07.2017 16:36
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 Ihr Landrat Sven-Georg Adenauer
 
Jobcenter in Eigenregie
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In der Wahlperiode 2009 bis 2013 hat der Kreis Gütersloh den Schritt gewagt, die Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV) allein – ohne die Steuerungsleistung der Bundesagentur für Arbeit – zu erbringen.

Spitzenplatz behauptet

Den in den 90er Jahren erarbeiteten Spitzenplatz – damals in der Sozialhilfe, heute im SGB II – hat Gütersloh gefestigt. Auch wenn es kurzzeitig bei der Integrationsquote Rückschläge gab, ist Gütersloh hinter Höxter der Kreis aus OWL mit der niedrigsten SGB II-Arbeitslosenquote. Sie ist mit 3,1% deutlich niedriger als im Land ((5,9%) und im Bund (4,5%) – Stand: November 2013


Kurze Dienstwege

Mit der Option wurde ein Schwerpunkt auf die Bündelung kommunaler Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialleistungen gelegt. Die unmittelbare Zusammenarbeit innerhalb der Kreisverwaltung (ohne Abstimmungsschleifen über ehemalige Jobcentergremien) mit der Jugendhilfe, dem Sozialamt und dem Bildungsbereich (hier insbesondere kommunales Integrationszentrum und Übergang Schule Beruf) klappt durch übergreifendes Handeln der Fachbereiche 3 und 5 hervorragend.

 

Kooperation mit der Agentur für Arbeit

Fairerweise muss hinzugefügt werden, dass die Kooperation mit der Agentur für Arbeit, die ihre Leistungen für die Bewohner des Kreises mehr und mehr in Gütersloh gebündelt hat, ebenfalls sehr kollegial und ergebnisbezogen funktioniert. Kooperationsbereiche sind: Arbeitgeberservice, Berufsberatung/Ausbildungsstellenvermittlung, Akademikervermittlung, Chancengleichheit, Rehabilitanden und Schwerbehinderte

 

Herausragendes Ergebnis bei der Vermittlung in Ausbildung

Einen Schwerpunkt hat die Verwaltungsleitung seit 2012– vorausschauend auf den Doppel-Abitur-Jahrgang 2013 – auf die Integration junger Erwachsener, vornehmlich in Ausbildung, gelegt. Das hervorragende Ergebnis von 2012 mit über 330 Vermittlungen in duale Ausbildung konnte 2013 (über 350) nochmals gesteigert werden und die Zahl so genannter unversorgter Bewerber lag 2012 und 2013 so niedrig wie nie zuvor.

 

Erholung bei der Integration in Arbeit

Durch die Aktivierungsleistungen des Jobcenters konnten 2013 zirka zehn Prozent mehr Menschen eine Arbeit aufnehmen als im Umstellungsjahr 2012. Zugegeben: Gegenüber dem Jahr 2011 sehen die Zahlen schlechter aus. Was viele dabei nicht bedenken: Das Jahr 2011 war nach Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise integrationstechnisch ein herausragendes Jahr. Bundesweit haben gegenüber 2011 etwa 55 Prozent aller Jobcenter zum Stand November 2013 mehr als 20 Prozent  Einbußen bei der Integrationsquote erlitten.

 

 
   
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