16.12.2017 15:48
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Böckstiegel...
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... „Wir haben einen Schatz zu hüten“

Künstler aus dem Kreis Gütersloh haben ihren Namen weit über seine Grenzen hinaus getragen. Der expressionistische Maler und Bildhauer Peter August Böckstiegel (1889 -1951) nimmt dabei eine Sonderstellung ein. Das einzige, was ihn von August Macke unterscheidet, ist der Bekanntheitsgrad. Noch zu Lebzeiten haben seine Kinder mit dem Kreis Gütersloh einen Erbvertrag geschlossen. Jetzt liegt es am Kreis Gütersloh, den künstlerischen Nachlass zu verwahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit der Stiftungsgründung im Dezember 2008 ist ein wichtiger Schritt dafür getan worden.

Das Museum kommt
In unmittelbarer Nähe des Böckstiegel-Hauses wird im Jahr 2016 ein ergänzender Museumsneubau errichtet werden. Der Weg zu diesem Museumsbau war lang, aber jetzt ist die Zustimmung der Kreispolitik da. Die Baukosten für das Museumsgebäude mit rund 620 Quadratemtern soll zwei Millionen Euro nicht übersteigen. Die jährlichen betriebskosten von rund 125.000 Euro wird der Kreis tragen. Das ist eine kleine, pfiffige, westfälisch-bescheidene Lösung! Aber die ist dringend notwendig. Denn auf Dauer, darin waren sich alle Beteiligten einig, ist unser Auftrag, den Böckstiegels Kinder uns gaben, im Künstlerhaus nicht zu realisieren. Es stößt mit zuletzt 5200 Besuchern im jahr 2013 an seine Kapazitätsgrenze.


Das Böckstiegel-Haus in Werther.

Als Mitglied des Kuratoriums werde ich dazu beitragen, den Auftrag der Kinder von Peter August Böckstiegel, Vincent und Sonja, zu erfüllen. Die 1300 Werke, die der Nachlass umfasst, sind ein Schatz, den wir zu hüten haben. Und den ich eines Tages der Kunstwelt in einem Museum zeigen will, das Peter August Böckstiegels künstlerischem Rang zur Ehre gereicht.

Bei einer Buchpräsentation zum Thema Böckstiegel in Werther.

 
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