19.08.2017 16:55
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 Ihr Landrat Sven-Georg Adenauer
 

 
Innovativ
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Eine Verwaltung muss nicht nur zeitgemäß aufgestellt sein, sondern auch innovativ. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen in der öffentlichen Verwaltung zählen für mich dazu. Denn die öffentliche Verwaltung sollte einerseits Vorreiter sein in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Andererseits aber konkurriert sie auch mit der freien Wirtschaft um Fachkräfte und kann durch optimale Arbeitsbedingungen punkten: Nur zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter! Familienfreundlichkeit, das zeigen immer wieder Studien, zahlt sich aus für Arbeitgeber.

Familienfreundliche Kreisverwaltung

Bereits im Jahr 2000 gab es für den Kreis Gütersloh die Auszeichnung „Familienfreundlicher Betrieb“ für den Modellversuch Telearbeit. Mit Hilfe der Telearbeit konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ihren Schreibtisch zuhause nutzen. Heute ist das eine Selbstverständlichkeit und vor allem für Berufsrückkehrerinnen eine ideale Möglichkeit, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Ich will, dass die öffentliche Verwaltung noch familienfreundlicher wird. Ideen gibt es reichlich.  

 
Schon ein historisches Foto: Ich bekam im Jahr 2000 von den damaligen Bundesministern Bergmann und Müller auf der EXPO die Auszeichnung überreicht.

Konzept für Rückkehrerinnen und Notfallbetreuung
Für Frauen gibt es inzwischen ein Konzept, dass ihnen die Rückkehr in den Beruf nach einer Kinderpause erleichtert. Und wenn aus welchen Gründen auch immer die Betreuung der Kinder mal unerwartet nicht mehr gewährleistet ist, muss sich niemand zwischen Kind und Arbeit entscheiden. Anfangs sorgte ein Netz aus Bereitschaftsplätzen in Kindergärten und bei Tagesmüttern für schnelle Hilfe. Inzwischen hat der LandfrauenService die Notfallbetreuung unter dem Stichwort "Wenn alle Stricke reißen" übernommen. Das sind Beispiele, die den richtigen Weg aufzeigen.

ADAC-Testsieger: Beste Zulassungs- und Führerscheinstelle in Deutschland
Ja, ich weiß: Nicht alle Preise, die der ADAC vergeben hat, haben inzwischen noch ihren Wert: An unserem findet sich hoffentlich viele Jahre später kein Kratzer: Denn vom ADAC gab es eine Spitzenbewertung für die Zulassungs- und Führerscheinstelle. Kurze Wartezeiten, prompte und freundliche Bedienung, kundenfreundliches Klima – so stelle ich mir die öffentliche Verwaltung vor.

 
Blick in den Kundenbereich der Zulassungsstelle.

Im Ergebnis brachte das den Testsieg. Was will man mehr? Jedenfalls hatten Hamburg, Berlin oder München nichts Vergleichbares zu bieten. Inzwischen sind auch die Öffnungszeiten deutlich ausgeweitet worden und die Wartezeit beträgt derzeit (Januar 2014) rund 19 Minuten. Wir waren zwischenzeitlich schon mal etwas besser, aber an frühere Zeiten mag man sich gar nicht erinnern - vor grauer Vorzeit betrug die durchschnittliche Wartezeit noch 49 Minuten.

Die Einführung des e-Government
Die Daten sollen laufen, nicht die Bürger! Ich will nicht jede technische Innovation um der Technik willen. Aber immer dann, wenn sie für die Bürgerinnen und Bürger einen Weg oder Geld spart, sind sie sinnvoll. Im kleineren Rahmen ist das so genannte e-Government schon verwirklicht.

Service von A-Z
Nach dem letzten Relaunch des Internetauftritts des Kreises ist das Angebot aus Nutzersicht optimiert. In der so genannten virtuellen Verwaltung finden sich mehr als nur die Ansprechpartner. Service von A-Z listet die am meisten anchgefragten Diensleistungen auf und alles, was dazu gehört. Dort finden sich auch Formulare - kurzum alles, was was Bürgerinnen und Bürger brachen. Wenn sich auch nicht alles online erledigen lässt, so kann der Gang zum Kreishaus oder einer seiner Dienststellen so zumindest optimal vorbereitet werden.

Elektronische Bauplattform
In Einzelprojekten wurde ein Konzept zur Realisierung einer e-Government-Lösung erarbeitet, einige sind schon umgesetzt, hier nur zwei Beispiele: Mit der elektronischen Bauplattform hatte der Kreis Gütersloh in NRW eine Vorreiterrolle. Baugenehmigungen werden in einen virtuellen Projektraum eingestellt und können dort auch online und parallel von Beteiligten rund um die Uhr bearbeitet werden. Und wer bei einer Auftragsvergabe der öffentlichen Verwaltung mitbieten will, findet bereits jetzt die unserer Kreisverwaltung auf der elektronischen Vergabeplattform für Ostwestfalen.

Für Notärzte und Jäger
Manchmal muss man auch mal Glück haben. Die Abteilung Ordnung hat Christian Rickel (auf dem Foto links). Der hat nicht nur eine webbasierte Lösung programmiert, mit der sich der Dienstplan für die Notärzte aufstellen lässt, sondern auch die so genannte Streckenerfassung für Jäger hat er ins Netz geholt. Jäger können online im Internet ihre Streckenmeldungen bei der Unteren Jagdbehörde einreichen.




 
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