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10.01.2020, 13:31 Uhr | Übersicht | Drucken
Schützenfest-Partys müssen gut begründet werden
Expertengespräch im Kreishaus

Als Moderator des Abends hatte ich mir erhofft, dass alle rund 120 Gäste etwas mit nach Hause nehmen können, womit sie etwas anfangen können. Gestern ging es im Kreishaus um die Schützenfest-Partys und wie man es hinkriegen kann, dass diese trotz des Lärms auch über 24 Uhr hinaus laufen dürfen. Denn machen wir uns nichts vor, junge Erwachsene fangen heutzutage um Mitternacht erst richtig an zu feiern. Es gibt Erlasse, die besagen aber, dass nach Mitternacht kein Lärm 55 Dezibel übersteigen darf - das kriegen sie schon zusammen, wenn sie nur zusammen stehen und quatschen.




Vor 120 Gästen von Schützenvereinen und den Kommunen - deren Ordnungsämter genehmigen die Schützenfest-Partys - diskutierten wir die verschiedenen Möglichkeiten. Im Mittelpunkt dabei: Nach 24 Uhr, so die Freizeitlärmrichtlinie des Länderausschusses, darf auch für besondere Feste ein Lärmpegel von 55 Dezibel – gemessen beim nächsten Anlieger – nicht überschritten werden. Aber es gibt nach dem Freizeitlärmerlass des Landes NRW Ausnahmen für Feste der Brauchtumspflege, über die sogenannten seltenen Ereignisse hinaus. Das Fazit der Veranstaltung: Man muss in seinem Antrag gut begründen, warum für diese Fest, das man beantragt, eine Ausnahme von der 55 Dezibelgrenze nach 24 Uhr gemacht werden muss.



 
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