Kreisfeuerwehrverband Gütersloh

Gemeinsame ‚Heißausbildung‘ der Kreise Gütersloh und Warendorf

01.12.2021, 14:56 Uhr | Gütersloh
Benjamin Schürholt, stellvertretender Kreisbrandmeister Kreis Warendorf, zusammen mit zwei Teilnehmern der Fortbildung und Dietmar Holtkemper, Kreisbrandmeister Kreis Gütersloh. Foto: Kreisfeuerwehrverband Gütersloh
Benjamin Schürholt, stellvertretender Kreisbrandmeister Kreis Warendorf, zusammen mit zwei Teilnehmern der Fortbildung und Dietmar Holtkemper, Kreisbrandmeister Kreis Gütersloh. Foto: Kreisfeuerwehrverband Gütersloh

An den vergangenen drei Wochenenden fand eine gemeinsame Ausbildungsveranstaltung der Feuerwehren aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf an der Kreisfeuerwehrzentrale Gütersloh statt. Bei einer sogenannten ‚Heißausbildung‘ konnten 240 Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen das Vorgehen im Innenangriff unter schwerem Atemschutz trainieren.

Dazu wurde auf dem Gelände der Kreisfeuerwehrzentrale Gütersloh in St. Vit eine mobile Übungsanlage der Firma FEUERCON aus Erkrath – bestehend aus zwei Überseecontainern – aufgebaut. Auf rund 60 Quadratmetern sind in einem Container unter anderem eine Küche und ein Wohnzimmer nachgebildet. Ein Holzfeuer im anderen Container sorgt für eine realistische Hitze- und Rauchentwicklung. Unter der Anleitung der erfahrenen Ausbilder standen zum Beispiel die Suche nach vermissten Personen, der richtige Umgang mit dem Strahlrohr und die Kommunikation im Team auf dem Programm.

„Intensive Wohnungsbrände sind zum Glück recht selten. Umso wichtiger ist es, unseren Einsatzkräften die Gelegenheit zu geben, diese sehr gefährliche Situation unter realistischen Bedingungen zu trainieren“, sagte Benjamin Schürholt, stellvertretender Kreisbrandmeister des Kreises Warendorf. Sein Kollege aus dem Kreis Gütersloh, Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper, ergänzte: „Diese Art der Ausbildung stellt einen enormen organisatorischen, logistischen und finanziellen Aufwand dar. Gerne aber investieren wir in die Ausbildung, um die Sicherheit unserer Kameradinnen und Kameraden im täglichen Einsatzgeschehen zu erhöhen.“